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gipsrecycling
Gips neu denken. Rohstoffe erhalten.
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Gipsrecycling in Deutschland

Gips zu Gips für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft

Die New West Gypsum Germany GmbH ist seit 2017 am Standort Pulheim bei Köln ansässig und betreibt als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb eine der modernsten Gipsrecycling-Anlagen Deutschlands. Als Teil der New West Gypsum Gruppe, die seit 1985 in Kanada gegründet wurde, verfügen wir über 35 Jahre Erfahrung und sind mit 10 Anlagen weltweit der größte Betreiber in der Gipsrecyclingbranche. Unsere Mission: Gipsabfälle nicht deponieren, sondern zu 100% in den Kreislauf zurückführen. Durch die enge Partnerschaft mit Saint-Gobain/Rigips garantieren wir einen geschlossenen Kreislauf – von der Annahme über die Aufbereitung bis zur Herstellung neuer Gipsprodukte. Mit Standorten in Berlin, Brieselang, Velten und Köln-Pulheim unterstützen wir Bauunternehmen, Abbruchfirmen und Entsorger dabei, Gipsabfälle fachgerecht zu sammeln, aufzubereiten und einer hochwertigen Verwertung zuzuführen. So leisten wir einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und nachhaltigen Bauwirtschaft.

Was wir machen

Gipsrecycling auf höchstem Niveau

Gips ist ein Baustoff mit enormem Potenzial für die Kreislaufwirtschaft. Bei fachgerechter Trennung und Aufbereitung kann er mehrfach genutzt werden. Unser Recyclingprozess setzt genau hier an: Wir nehmen geeignete Gipsabfälle (Abfallschlüssel 17 08 02) an, bereiten sie technisch auf und führen sie als Recyclingrohstoff wieder dem Produktionskreislauf zu.

Unser Fokus:

  • Recycling von Gipsabfällen aus Abbruch, Rückbau, Bau- und Sanierungsprojekten
  • Hochwertige Aufbereitung zu Recyclinggips für die Baustoffindustrie
  • Rückführung in den Produktionskreislauf – 100% geschlossener Kreislauf
  • Reduzierung von Deponiemengen durch stoffliche Verwertung gemäß § 10 Abfall3 der Gewerbeabfallverordnung
  • Schonung natürlicher Rohstoffe wie Natur-Gipsstein
  • Investitionen in moderne Anlagen für höchste Qualität und Effizienz

Warum Gipsrecycling wichtig ist

Fakten und Vorteile

Der Bau- und Abbruchsektor erzeugt jährlich große Mengen an mineralischen Abfällen. Allein in Deutschland wurden 2017 rund 600.000 Tonnen Baustoffe auf Gipsbasis (Abfallschlüssel 17 08 02) entsorgt – davon wurden weniger als 5% richtig recycelt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und gesetzeskonforme Entsorgung. Gipsabfälle sind aufgrund ihrer bautechnischen Eigenschaften und des Sulfatgehalts für das herkömmliche Bauschuttrecycling nicht geeignet. Doch als hochwertiger Rohstoff können sie aufbereitet und immer wieder dem Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Ihre Vorteile mit Recycling statt Entsorgung:

  • Weniger Deponiebedarf – Schont wertvolle Deponiekapazitäten
  • Geringerer Verbrauch von Primärrohstoffen – Schutz natürlicher Gipsvorkommen
  • Bessere CO₂-Bilanz – Reduzierung von Transport- und Produktionsemissionen
  • Nachhaltige Verwertung statt Beseitigung – Gips wird zum Rohstoff
  • Beitrag zu ESG- und Klimazielen – Erfüllung gesetzlicher Vorgaben (z. B. Gewerbeabfallverordnung)

„Das Ende ist IMMER der Anfang.“ – Unser Motto für eine echte Kreislaufwirtschaft.

Gips zu Gips

Unser geschlossener Kreislauf

Unser Anspruch ist es, Gipsabfälle nicht nur zu entsorgen, sondern als Rohstoff zurück in den Kreislauf zu bringen. Dieses Prinzip nennt man „Gips-zu-Gips-Recycling“. Dabei wird aus gebrauchtem Gips wieder ein Material, das für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden kann.

So funktioniert unser geschlossener Kreislauf:

  1. Sammlung und Anlieferung: Geeignete Gipsabfälle (z. B. Gipskartonplatten, Gipsdecken, Wände) werden bei uns angeliefert.
  2. Prüfung und sortenreine Annahme: Wir kontrollieren die Materialien auf Reinheit und Eignung (max. 3% Störstoffe).
  3. Aufbereitung im Werk: In unserer modernen Anlage in Pulheim wird der Gips zerkleinert, gereinigt und zu Recyclinggips verarbeitet.
  4. Rückführung als Recyclingrohstoff: Das Endprodukt wird direkt an Partner wie Saint-Gobain/Rigips geliefert.
  5. Verwendung in der Baustoffproduktion: Aus Recyclinggips entstehen neue Gipskartonplatten und andere Gipsprodukte.

Das Ergebnis: Ein 100% geschlossener Kreislauf, der natürliche Ressourcen schont und Abfall vermeidet.

Gips im Kreislauf

Welche Gipsabfälle nehmen wir an?

Damit Gips hochwertig recycelt werden kann, muss das Material bestimmte Anforderungen erfüllen. Wir nehmen Gipsabfälle mit dem Abfallschlüssel 17 08 02 an und achten auf Reinheit, Trockenheit und sortenreine Trennung.

Geeignete Materialien:

  • Gipskartonplatten (auch gefärbt oder mit Vinyl)
  • Gipsblöcke, Gipsdecken, Gipswände, Gipsböden
  • Stuck, Gipsformen, Big Bags
  • Gipsreste aus Bau-, Rückbau- und Sanierungsprojekten
  • Gips mit Nägeln, Schrauben oder Metallleisten (bis max. 3% Störstoffe)
  • Tapeten (nass oder trocken, Fermacell nach Absprache)

Nicht akzeptable Materialien:

  • Feuchte oder nasse Gipsabfälle
  • Gasbeton (z. B. Ytong), Beton, Gummi
  • Allgemeine Abfälle / Hausmüll
  • Bauschutt, Polystyren (Styropor)
  • Mit Schadstoffen belastete Materialien (z. B. Asbest, Mineralwolle)
  • Nicht getrennt angelieferte Bauabfälle

Annahmekriterien für Gipsrecycling

So gelingt die Verwertung

Damit Gipsabfälle hochwertig recycelt werden können, müssen sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Wir nehmen Gipsabfälle mit dem Abfallschlüssel 17 08 02 an und achten auf Reinheit, Trockenheit und sortenreine Trennung.
Bitte beachten Sie insbesondere folgende Kriterien:

Trockenes Material

Gipsabfälle sollten trocken angeliefert werden, da Feuchtigkeit die Verwertung erschwert.

Möglichst sortenrein

Je sauberer der Gips getrennt ist, desto effizienter kann er aufbereitet werden.

Frei von Störstoffen

Fremdstoffe wie Metall, Kunststoff, Holz, Dämmstoffe oder Bauschutt sollten vermieden werden.

Keine Schadstoffe

Belastete Materialien, zum Beispiel mit Asbest oder anderen gefährlichen Inhaltsstoffen, sind ausgeschlossen.

Getrennte Erfassung

Bitte liefern Sie Gipsabfälle getrennt von anderen Bau- und Abbruchabfällen an.

Für wen wir arbeiten

Ihre Partner für nachhaltiges Gipsrecycling

Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb richten sich unsere Leistungen vor allem an gewerbliche Kunden und Projektpartner aus dem Bau- und Entsorgungssektor.

Zielgruppen:

  • Bauunternehmen und Handwerksbetriebe
  • Abbruch- und Rückbauunternehmen
  • Entsorgungsfachbetriebe und Containerdienste
  • Industrieunternehmen (z. B. Trockenbau, Innenausbau)
  • Projektentwickler und Generalunternehmer
  • Kommunale und gewerbliche Auftraggeber

Hinweis: Keine Annahme von Privatpersonen. Wir arbeiten ausschließlich mit gewerblichen Partnern.

Sie haben Fragen zur Annahme von Gipsabfällen?

Ob in Berlin, Brieselang, Velten oder Köln-Pulheim: Wir bieten Unternehmen eine zuverlässige Lösung für die Verwertung von Gipsabfällen. Durch kurze Wege, fachgerechte Annahme und effiziente Prozesse unterstützen wir eine moderne Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.

Sie möchten wissen, ob Ihre Gipsabfälle recyclingfähig sind oder welche Voraussetzungen für die Anlieferung gelten? Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Einschätzung Ihrer Materialfraktion.

Dank unserer Investitionen in moderne Anlagen und Hallen können wir Ihnen hochwertiges Recycling zu fairen Preisen anbieten. Als größter Betreiber in der Gipsrecyclingbranche garantieren wir weltweit konkurrenzlose Qualität.

New West Gypsum Recycling Berlin GmbH

Hauptsitz & Produktion:
Rigipsstraße 1
14656 Brieselang

Weitere Standorte:

Berlin:
Berliner Straße 2
16727 Velten

Köln-Pulheim:
Otto-Lilienthal-Straße 11
50259 Pulheim

International:
Seit 1985 in Kanada, mit 10 Anlagen weltweit.

Wir sind für Sie da

Füllen Sie das folgende Formular aus, und wir melden uns zeitnah bei Ihnen.